Kroatien ist ein echtes Urlaubsparadies: türkisblaues Wasser, charmante Altstädte, beeindruckende Natur und eine entspannte Atmosphäre machen das Land zu einem beliebten Ziel für Reisende aus ganz Europa. Doch wer die Reise in vollen Zügen genießen will, sollte sich mit einigen landestypischen Regeln vertraut machen – denn Unwissenheit kann teuer werden. Hier sind fünf Dinge, die du in Kroatien besser bleiben lässt.
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1. Mit dem Handtuch die Liege reservieren – und dann verschwinden
In Deutschland fast schon ein Urlaubsklassiker, in Kroatien ein kostspieliges No-Go: Wer am Morgen das Handtuch auf die Sonnenliege wirft und dann erstmal zum Frühstück schlendert, riskiert Ärger. An vielen Stränden ist das bloße Reservieren ohne Anwesenheit verboten – besonders an beliebten Küstenorten wie Novi Vinodolski kann es richtig teuer werden. Dort drohen bis zu 200 Euro Bußgeld für dieses Verhalten. Halte also lieber Ausschau nach Schildern mit entsprechenden Hinweisen und verzichte auf Reviermarkierungen am Strand.

2. FKK überall? Lieber zweimal hinschauen
Zwar geht es an der Adria locker und ungezwungen zu, doch beim Thema Freikörperkultur ist Kroatien überraschend konservativ. Nackt baden ist ausschließlich an offiziell ausgewiesenen FKK-Stränden erlaubt – andernorts wird es zwar teils toleriert, ist aber rechtlich nicht gestattet. Noch heikler wird es, wenn es zu zweit „romantisch“ wird: Intime Zweisamkeit am Strand kann mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro enden. Die Faustregel lautet daher: Rücksicht nehmen und nicht davon ausgehen, dass überall alles erlaubt ist.

3. Wildcampen – Natur ja, aber bitte legal
Kroatien lockt mit beeindruckenden Landschaften, versteckten Buchten und scheinbar perfekten Plätzen für das Zelt oder den Camper. Doch Vorsicht: Wildcamping ist streng verboten – sowohl in Nationalparks als auch auf Privatgrundstücken. Wer sich darüber hinwegsetzt, riskiert Strafen von bis zu 400 Euro. Zudem gibt es in einigen abgelegenen Regionen noch immer Minengebiete aus dem Jugoslawienkrieg, die nicht vollständig geräumt wurden. Wer sicher und stressfrei campen möchte, steuert am besten einen der zahlreichen offiziellen Campingplätze an.

4. Hund ohne Leine? Keine gute Idee
Wer seinen Vierbeiner mit nach Kroatien nimmt, sollte gut vorbereitet sein. Leinenpflicht gilt fast überall, auch an Stränden in Ortschaftsnähe. Zudem muss der Hund gegen Tollwut geimpft sein, der Heimtierausweis sollte stets griffbereit sein. Für einen unbeschwerten Tag am Meer empfiehlt sich ein Besuch eines der vielen ausgewiesenen Hundestrände, die du an speziellen Schildern oder einer Flagge mit Hundeknochen erkennst. Abseits davon gilt: Nur fernab von offiziellen Stränden darf deine Fellnase auch frei planschen – ansonsten lieber an der Leine lassen.

5. Verkehrsregeln? Die kennen ein paar Extra-Kniffe
Autofahrer*innen sollten sich vorab mit einigen kroatischen Besonderheiten vertraut machen. Wer unter 25 Jahre alt ist, muss zum Beispiel nicht nur strenger auf den Tacho achten (innerorts z. B. nur 40 km/h statt 50), sondern darf auch keinen Tropfen Alkohol trinken. Für ältere Fahrer*innen liegt die Promillegrenze bei 0,5. Zudem gilt: Ersatz-Glühbirnen sind Pflichtgepäck, es sei denn, das Auto ist mit LED-, Xenon- oder Neon-Leuchten ausgestattet. Dagegen sind volle Benzinkanister im Kofferraum verboten – aus Sicherheitsgründen. Wer sich nicht daran hält, riskiert empfindliche Strafen oder Ärger bei Verkehrskontrollen.
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Wer Bußgelder vermeiden will, sollte sich an die Regeln halten
Kroatien ist ein Land, das mit Gastfreundschaft und traumhafter Natur begeistert – vorausgesetzt, man kennt die Spielregeln. Wer sich ein wenig vorbereitet und auf lokale Gepflogenheiten achtet, erlebt einen entspannten Urlaub ganz ohne Bußgelder und unangenehme Überraschungen.
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