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Berlin: Letzte Chance für die „versteckte Ausstellung“ unterm Ku’damm – endet am 24. August

Mitten unter dem Berliner Kurfürstendamm findet noch bis zum 24. August eine geheime Ausstellung statt. Alle spannenden Fakten.

Kurfürstendamm Berlin
© IMAGO / Hanke

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Der Berliner Kurfürstendamm, bekannt für seine luxuriösen Boutiquen und zahlreichen Cafés, zieht jedes Jahr unzählige Besucher*innen aus aller Welt an. Doch aufgepasst! Derzeit gibt es an der beliebten Straße noch mehr zu erleben: Wer eine unscheinbare Tür durchquert, gelangt in die Tiefgarage eines ehemaligen Kaufhauses und späteren Swissôtels.

Hier wurde auf 2.400 Quadratmetern eine immersive Kunstausstellung, genannt ARTVERSE.UNDERGROUND, aufgebaut. Sie begann am 27. Juli und kann noch bis zum 24. August besucht werden. Du fragst dich, was dich vor Ort erwartet? wmn hat sich ein Bild gemacht.

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Berliner-Ausstellung, die vielfältiger nicht sein könnte

Im Rahmen der Ausstellung können Besucher*innen verschiedene Skulpturen, Lichtshows und Videos entdecken. ARTVERSE.UNDERGROUND ist „keine Aneinanderreihung von Werken – sie ist ein Übergang, eine Erfahrung, ein Wandel in fünf Phasen“, so das Konzept der Kurator:innen.

Tatsächlich wirkt der Rundgang weniger wie ein klassischer Museumsbesuch, sondern eher wie eine Zeitreise, die bei Alice im Wunderland beginnt, die Berliner Untergrundszene durchquert und in einem bunten Farbspiel endet. Konkret bedeutet das: Die Ausstellung ist in vier Ebenen unterteilt, die ganz unterschiedliche Arten von Kunst zeigen:

Ausstellung
Ebene 0: Jungle – From Roots to Radiance. Credit: Jana Eickholt/Privat

Vier Ebenen – ein Sog ins Unbekannte

Der Einstieg beginnt unter dem Motto Jungle – From Roots to Radiance (Ebene 0). Betonwände, Lichtreflexe und urbane Geräusche verschmelzen zu einer geheimnisvollen Einladung. Der Raum wirkt wie aus einem Märchenland entsprungen: grüne Farbtöne mischen sich mit knall pinken – und mittendrin plätschert ein Wasserfall.

In der ersten Ebene: The Familiar – Classical Foundations begegnen Besucher*innen Malerei, Streetart und Storytelling in vertrauter Form. Bilder von Berliner U-Bahnen und sogar eine originale Bank mit BVG-Muster erinnern die Besucher*innen wieder daran, in welcher Stadt sie sich befinden.

1. Ebene: The Familiar – Classical Foundations. Credit: Jana Eickholt/Privat

Etwas skurril wird es auch

Danach geht es ab in den Metalwork. Und hier kippt die Perspektive: Skulpturen aus Stahl, fragmentierte Materialkunst und abstrakte Formen lösen sich vom Traditionellen. Was auf den ersten Blick extrem skurril wirkt, hatte auf den zweiten fast eine magische Anziehungskraft auf uns.

Und es geht extravagant weiter: In der dritten Ebene, The Shift: Boundaries Blur, verschmelzen Realität und Illusion – an den Wänden werden Videos gezeigt. Teils in Farbe, teils in Schwarz-Weiß und lassen viel Spielraum für Interpretationen. Doch aufgepasst: Die Bilder sind nicht ohne und können teilweise zum Gruseln anregen.

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3. Ebene: The Shift: Boundaries Blur. Credit: Jana Eickholt/Privat

Ein harmonischer Abschluss

Im finalen Abschnitt Vanishing Point wird es wieder ruhiger. Licht, Klang und Bewegung verschlucken die Besucher*innen, bis sie selbst Teil des Kunstwerks werden. Ein beruhigender Raum, der zum Verweilen einlädt und einen harmonischen Abschluss der Ausstellung bildet.

Fazit: Die Ausstellung ist alles andere als langweilig. Ruhige Momente wechseln sich mit skurrilen Bildern und Videos ab und lassen dabei viel Interpretationsspielraum. Für alle Socialfans haben wir ebenso gute Neuigkeiten: hier könnt ihr einige gute Schnappschüsse machen! Unsere Empfehlung: Schaut unbedingt noch einmal vorbei, bevor die Ausstellung am 24. August endet.

Ausstellung
Lichtspiel bildet krönenden Abschluss. Credit: Jana Eickholt/Privat

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Anreise und Preise

  • Ort: Ku’damm 227, Ecke Joachimsthalerstraße, 10719 Berlin (Ku’damm Eck)
  • Zeiten: Di–Fr 15–21 Uhr, Sa 11–21 Uhr, So 13–18 Uhr
  • Tickets: Normaltarif: 15 Euro, After Work Shift ab 17:00 Uhr 10 Euro
  • Barrierefreiheit: Rollstuhlgerecht, mit Unterstützung vor Ort
  • Hinweis: Es werden Stroboskop-Lichter und intensive Soundeffekte eingesetzt. Diese können für Personen mit Epilepsie, sensorischer Überempfindlichkeit oder bestimmten neurologischen Erkrankungen riskant sein.

Du hast noch Fragen? Hier erhältst du weitere Informationen zur Ausstellung.

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