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Weihnachten: Mit 3 kleinen Tricks kommt dein Geschenk richtig gut an – laut Forschenden

An Weihnachten beschenkst du deine Liebsten – und damit deine Geschenke noch besser ankommen, empfehlen Forschende diese 3 Psycho-Tricks!

Zwei Frauen mit Geschenken umarmen sich zu Weihnachten
© Karola G von Pexels via canva.com

Adventskalender befüllen: Kleine Geschenke unter 10 Euro!

Ihr wollt dieses Jahr einen Adventskalender selbst gestalten? Mit diesen kleinen Geschenken unter 10 Euro macht ihr euren Liebsten eine große Freude und schont zudem euren Geldbeutel.

An Weihnachten dreht sich nicht nur alles um die Liebe und die Familie, sondern auch um die Geschenke. Studien zeigen, dass das Schenken unsere Psyche in vielerlei Hinsicht beeinflusst. Hierbei sind entscheidend, von wem das Geschenk kommt, wie teuer es war und ob es verpackt ist. Wenn du diese 3 psychologischen Fakten über das Schenken kennst, kommt dein Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr besonders gut an – auch bei der Schwiegermama.

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3 psychologische Fakten über das Schenken

Weihnachten bedeutet materiell gesehen Geschenke, Essen und Alkohol. Emotional betrachtet geht es an Weihnachten um die Familie, Kindheitserinnerungen und die Liebe. All diese Punkte bieten der Psychologie seit jeher Anhaltspunkte, die es zu erforschen gilt.

Weihnachtsgeschenke
Verpackte Geschenke machen einfach glücklicher… Credit: IMAGO/ Westend61

1. Schenken und Spenden macht glücklich

Was ist Glück? Zu dieser Frage findet man neben zahlreichen Zitaten des Dalai Lama immer wieder den Satz „Geld macht nicht glücklich!“ im Internet. Das stimmt jedoch nur halb. Denn mit Geld kann man immerhin nicht nur sich beschenken, sondern auch andere. Laut einer Untersuchung von Elizabeth Dunn aus dem Jahr 2008 sind Menschen, die spenden oder andere beschenken, glücklicher als diejenigen, die das Geld behalten.

Gemeinsam mit zwölf weiteren Kolleginnen und Kollegen befragte Dunn 632 Personen nach ihrem Leben, ihrem Kontostand und ihren Schenkgewohnheiten. Ihr klares Ergebnis: Je großzügiger ein Mensch ist, desto glücklicher war er in der Regel auch.

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2. Warum Geschenke verpackt werden müssen

Glücklich ist aber nicht nur der, der schenkt, sondern auch der, der auspacken darf! Ganz gleich, was du dieses Jahr also verschenken möchtest, packe es am besten ein! Daniel Howard ist Marketingprofessor an der Southern Methodist University in Dallas und fand schon 1992 heraus, dass verpackte Geschenke immer besser ankommen als unverpackte. Schon das Geschenkpapier, so sein Ergebnis, sorge für fröhliche Stimmung.

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3. Kein großes Investment nötig

Nehmen wir mal an, du würdest dieses Jahr eine teure Ultraschall-Zahnbürste geschenkt bekommen, die im Handel 160 € kostet. Selbst würdest du nie so viel Geld für eine Zahnbürste ausgeben, also würdest du dich natürlich über das Geschenk freuen. Allerdings würdest du der Zahnbürste – ohne ihren Preis zu kennen – nie einen so großen Wert beimessen.  

Das bewiesen Thomas Bauer und Christoph Schmidt in einer Untersuchung aus dem Jahr 2008. Sie befragten 500 Studierende der Ruhr-Universität in Bochum und fanden heraus, dass Weihnachtsgeschenke den Beschenkten meist weniger wert sind, als sie tatsächlich gekostet haben. Im Durchschnitt wurde der Wert zehn Prozent niedriger geschätzt.

Besonders interessant: Hierbei kam es auch darauf an, von wem das Geschenk stammte. Geschenken von den Großeltern wurde demnach allgemein der geringste Wert beigemessen.

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