Wer mit dem Joggen beginnt, muss sich erst einmal warmlaufen – und das im doppelten Sinne, denn wie bei allen Sportarten gilt auch hier: Aller Anfang ist schwer! Und die ersten Kilometer können zäh sein. Doch an dieser Stelle können wir dich bereits beruhigen: Hast du die ersten Läufe erst einmal hinter sich gebracht, wird sich das Joggen deutlich leichter anfühlen – versprochen! Wir verraten dir, welche Fehler du vermeiden solltest und wie du zur Laufmaus wirst.
Lesetipp: Von null auf 5 Kilometer in 12 Wochen: So habe ich es endlich geschafft
Alles zum Thema „Laufen für Anfänger“
Laufen für Anfänger: Die ersten Läufe sind die schwersten
Wer mit dem Laufen anfängt, kann sich oft nicht vorstellen, dass dies irgendwann Spaß machen soll. Vielmehr ist es ein Durchquälen, schließlich will man irgendwann etwas fitter werden. Wirft man einen Blick auf erfahrene Läufer*innen wirkt es jedoch oft so, als würden sie regelrecht an einem vorbeischweben – und dabei auch noch Spaß haben! Du wirst niemals dazugehören? Wir überzeugen dich vom Gegenteil.
Vermeidest du diese drei Fehler, wirst du dem Laufen schon bald etwas abgewinnen können.
1. Du setzt dich zu sehr unter Druck.
Du willst mit dem Joggen anfangen, siehst aber in Gedanken noch immer deine*n Sportlehrer*in mit der Stoppuhr in der Hand hinter dir stehen? Mache dich frei davon! Du läufst nur für dich und um dir selbst etwas Gutes zu tun. Du wirst nicht nach Geschwindigkeit benotet und niemand wird deinen Laufstil bewerten.
Wenn du diesen Mindshift hinkriegst, wird dir das Laufen anfangen garantiert leichter fallen und dein Hass aufs Laufen wird langsam abnehmen.
2. Du siehst nur die ganze Strecke vor dir.
Laufen bedeutet, einen Schritt nach dem anderen zu gehen. Und das solltest du wirklich tun: Wenn du vor dir die ganze kilometerlange Strecke siehst, wird dich das sicherlich entmutigen. Setze dir stattdessen kleine Etappenziele, die du erreichen willst. Das kann ein Kilometer sein, das kann aber auch das Haus an der Ecke oder der nächste Baum sein.
Wenn du deine Laufstrecke in kleine Etappen einteilst, wird das deine Motivation befeuern – schließlich läufst du so gleich mehrmals über die gedankliche Ziellinie.

Lesetipp: Darum solltest du beim Joggen immer einen Tennisball dabeihaben
3. Du läufst dort, wo es dir nicht gefällt.
An der Straße entlangzulaufen oder durch die City zu rennen, ist vielleicht nicht der beste Weg, wenn du mit dem Joggen anfangen willst. Möglicherweise fühlst du dich beobachtet und deshalb unwohl. Der harte Asphalt ist Gift für deine Gelenke. Und vielleicht läufst du auch durch eine Gegend, die du schon etliche Male abgelaufen bist – dein Arbeitsweg zum Beispiel.
Willst du mit dem Joggen anfangen, suche dir am besten einen Ort, an dem du Neues entdecken kannst. Zum Beispiel ein Park, der dir gefällt oder den du schon lange mal erkunden wolltest. Wenn du dich auf deine Umgebung konzentrierst, wirst du die schmerzenden Knöchel leichter vergessen und dein Atem wird von ganz allein einen gleichmäßigen Rhythmus finden.
Du magst unsere Themen? Dann lies uns auch bei Google News.
So kannst du dich ins Laufen verlieben
Auch wenn du glaubst, das Laufen zu hassen: Du kannst lernen, es zu lieben, denn Laufen macht den Kopf frei, stärkt deine Muskulatur, fördert deine Ausdauer und dein Immunsystem profitiert von der Anstrengung an der frischen Luft. Wenn du mit dem Laufen anfangen willst, versuche, die optimalen Bedingungen zu schaffen. Sowohl äußerlich als auch in deinem Kopf. Dann wird dein erster Lauf bestimmt ein Erfolg.
Ich bin meine ersten fünf Kilometer beispielsweise mit Unterstützung von Zalando und Running-Coach Andi gelaufen. Als totale Lauf-Anfängerin begann ich Mitte Juli mein Training mit einem 12-Wochen-Trainingsplan und zum ersten Mal mit richtigen Laufschuhen – ein bisschen Commitment, passende Outfits und ein klein wenig Starthilfe können echte Wunder wirken. Heute schlüpfe ich regelmäßig in mein liebstes Lauf-Outfit und laufe problemlos fünf Kilometer, die zu Beginn unerreichbar schienen. Der nächste Step? Mein erster 10-Kilometer-Lauf.

Sarah ist ausgebildete Fitnesstrainerin mit B-Lizenz und war selbst bereits Trainerin im Gym. Sie hebt nicht nur schwere Eisen, sondern probiert sich immer wieder in neuen Sportarten aus.

