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Tante-Emma-Laden: Das steckt wirklich hinter dem Kult-Begriff von Oma

Hast du dich auch schon einmal gefragt, woher deine Oma eigentlich den Begriff „Tante Emma-Laden“ hat? Wir haben uns angeschaut, was hinter diese Kult-Begriff steckt.

Tante-Emma-Laden
© IMAGO / teutopress via canva

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Wenn Oma Geschichten aus ihrer Jugend und der Vergangenheit erzählt, kommt vermutlich ab und zu einmal der Begriff „Tante-Emma-Laden“ auf. Jeder von uns kennt diese Bezeichnung und weiß vielleicht auch ungefähr, was dahintersteckt. Aber woher genau kommt eigentlich dieser kultige Name? Wir haben uns auf die Spuren der Vergangenheit deiner Oma begeben und herausgefunden, was hinter dem Kult-Begriff steckt.

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Tante-Emma-Laden: Was ist das eigentlich?

Du hast noch nie von einem Tante-Emma-Laden gehört? Keine Sorge: Wir erklären dir, was dahintersteckt. Unter einem Tante-Emma-Laden versteht man laut Wikipedia ein kleines Einzelhandelsgeschäft, welches Lebensmittel und weitere Artikel für den täglichen Bedarf vor allem in der Nachkriegszeit verkaufte.

Diese Läden waren oft so klein, dass nur eine Person – häufig die Ladenbesitzerin selbst – darin gearbeitet hat: die namensgebende „Tante Emma“. Das Besondere an diesen Läden war die Kund*innen-Bindung. In Tante-Emma-Läden konnte man noch „Anschreiben“ (sozusagen ein Kauf auf Rechnung), man bekam Warenproben, Rabattmarken-Hefte und konnte sich die Ware auch direkt vor die Haustür liefern lassen.

Tante-Emma-Laden
Der Tante-Emma-Laden ist Kult. Credit: IMAGO / imagebroker via canva

Vor allem Kinder kamen bei der „Tante Emma“ auf ihre Kosten und wurden bei jedem Besuch mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedacht. Oftmals befand sich die Wohnung der Inhaberin meistens direkt über oder hinter dem Laden; so konnten Kund*innen selbst nach Ladenschluss an der Wohnungstür klingeln und (eigentlich unerlaubt) noch etwas kaufen. Allerdings starb der Tante-Emma-Laden durch die größeren Discounter immer mehr und mehr aus.

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Woher kommt der Begriff „Tante Emma-Laden“?

Die Frage, die nun bleibt: Warum heißt der Tante Emma-Laden wie er eben heißt? Früher war der Name Emma ein sehr geläufiger Vorname und wurde oft auch als eine Bezeichnung für Dienstmädchen benutzt. Das Wort „Tante“ hingegen schrieb man älteren, weiblichen Personen zu.

Diese musste natürlich nicht mit dir verwandt sein, aber damals kannte eigentlich irgendwie jeder eine Tante Emma – die Durchschnittsfrau von nebenan. Und natürlich hieß auch nicht jede Ladenbesitzerin „Emma“.

Anika liebt alles, was mit Deko und Co. zu tun hat. Credit: Privat

Unsere Autorin Anika ist Expertin, wenn es darum geht, die neusten Interior-, Putz- und Living-Trends von TikTok, Instagram und Co. in ihren eigenen vier Wänden umzusetzen. Diese Tricks und Tipps gibt sie auf wmn und auch im echten Leben mit viel Liebe zum Detail weiter.

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