Immer mehr Arbeitnehmer*innen sind unzufrieden in ihren Jobs. Aus diesem Grund starten viele mit einem ganz bestimmten Neujahrsvorsatz in das Jahr 2026. Viele Beschäftige wollen in diesem Jahr nämlich ihren Job wechseln. Warum das so ist und was Führungskräfte jetzt ändern müssen, verraten wir dir in diesem Artikel.
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Alles zum „Jobwechsel im Jahr 2026“:
Fast jeder Fünfte möchte 2026 den Job wechseln
Viele Beschäftige sind überfordert. Laut der Global PwC Hopes and Fears Survey 2025 erlebt fast die Hälfte der 50.000 befragten Arbeitnehmer*innen regelmäßig Erschöpfung und Überforderung. Etwa jede fünfte Person möchte sogar in diesem Jahr den Job wechseln.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Grundsätzlich scheitert es in zahlreichen Unternehmen oft daran, den Mitarbeitenden in einer Phase des Wandels Sicherheit und Orientierung zu bieten. Neben wirtschaftlichen Herausforderungen spielen jedoch auch die zunehmende Digitalisierung und die Umrüstung auf künstliche Intelligenz eine tragende Rolle bei der Zufriedenheit der Beschäftigten.
Was von Führungskräften 2026 gefordert wird
In solchen Zeiten müssen Unternehmen und Führungskräfte ihren Mitarbeiter*innen schon etwas mehr bieten können als einen Obstkorb und regelmäßige Feedbackgespräche, um sie nicht zu verlieren. Was genau Arbeitnehmer*innen jetzt verlangen, liest du hier:
1. Realität der Beschäftigten verstehen
Reine Anweisungen, was zu tun ist, bringt den wenigsten Mitarbeitenden noch etwas. Viel eher sollten Führungskräfte sich in die Rolle der Beschäftigten hineinversetzen können. Regelmäßiges individuelles Feedback, klare Kommunikation und Empathie den Mitarbeitenden gegenüber sind daher eher angebracht.

2. Flexible Arbeitsmodelle anbieten
In einer Welt, in der ganze Stellen von KI besetzt werden, wünschen sich zahlreiche Beschäftigte weniger starre Strukturen. Flexiblere Arbeitsmodelle und – zeiten, sowie die Möglichkeit, den Arbeitsplatz zumindest an einigen Tagen pro Woche frei zu wählen, schafft nicht nur mehr Zeit im Alltag, sondern auch ein gewisses Vertrauen zwischen Arbeitgeber*in und Arbeitnehmer*in.
3. Balance zwischen Technik und Mensch im Blick haben
Führungskräfte sollten sich nicht nur mit KI auskennen, sondern ihnen sollte es außerdem gelingen, Technik und Mensch unter einen Hut zu kriegen. Gute Führungskräfte wissen genau, was ihre Angestellten können und wie KI sie beispielsweise in ihrem Arbeitsalltag unterstützen kann.
Dieser Führungsstil ist 2026 angesagt
Wer also in diesem Jahr vermehrt auf Flexibilität und Verständnis und den Mitarbeitenden ein gewisses Vertrauen entgegenbringt, hat deutlich höhere Chancen, ein erfolgreiches Team zu kreieren.

