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Job: Darum solltest du in einer E-Mail keine Abkürzungen verwenden

Verwendest du in deinen Arbeitsmails öfters mal Abkürzungen. Warum du lieber auf sie verzichten solltest, liest du hier.

Eine Frau sitzt im Büro am Laptop.
© Getty Images/Hinterhaus Productions

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In der modernen Arbeitswelt ist die E-Mail nach wie vor eines der wichtigsten Kommunikationsmittel. Doch trotz der allgegenwärtigen digitalen Kommunikation schleichen sich immer wieder Abkürzungen ein – sei es aus Zeitgründen, Bequemlichkeit oder einfach aus Gewohnheit. Warum das im Job problematisch sein kann und du lieber auf sich verzichten solltest, erfährst du hier.

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Im Berufsalltag gehören E-Mails zum täglichen Alltag. Oft neigt man dazu, Abkürzungen zu verwenden, um Zeit zu sparen. Doch nicht immer ist das die beste Wahl. Wir zeigen dir warum:

1. Abkürzungen wirken unpersönlich

Eine E-Mail ist häufig der erste oder einzige schriftliche Kontakt mit Kolleginnen, Vorgesetzten oder Kundinnen. Abkürzungen lassen eine Nachricht schnell distanziert, unaufmerksam oder gar respektlos erscheinen. Ein ausgeschriebener Gruß wie „Viele Grüße“ oder „Mit freundlichen Grüßen“ vermittelt hingegen Wertschätzung und Sorgfalt.

2. Verständlichkeit leidet

Nicht jede Person versteht automatisch, wofür eine Abkürzung steht. Während „ASAP“ oder „FYI“ im internationalen Umfeld geläufig sind, können andere Kürzel Missverständnisse hervorrufen. Vor allem in Teams mit unterschiedlichem sprachlichen Hintergrund ist Klarheit entscheidend. Eine ausgeschriebene Formulierung verhindert Missinterpretationen und zeigt, dass du Wert auf klare Kommunikation legst.

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Wer Abkürzungen ausschreibt, sorgt für Verständnis und vermeidet Missverständnisse. Credit: Floral Deco, Canva.com

3. Abkürzungen können unprofessionell wirken

E-Mails sind ein Spiegel deiner Arbeitsweise. Wer Abkürzungen oder Chat-Sprache verwendet, läuft Gefahr, unvorbereitet oder nachlässig zu wirken. Besonders bei externen Kontakten oder Vorgesetzten kann das den professionellen Eindruck schmälern. In der Geschäftskommunikation gilt: lieber ein paar Sekunden länger schreiben als durch verkürzte Formulierungen Seriosität zu verlieren.

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4. Ton und Kontext gehen verloren

Viele Abkürzungen sind aus der informellen Online-Kommunikation entstanden. In einem geschäftlichen E-Mail-Kontext fehlt jedoch der Tonfall, der Humor oder die Mimik, die solche Kürzel im Chat begleiten. Das führt leicht zu Missverständnissen – ein vermeintlich lockeres „FYI“ kann beispielsweise kühl oder abweisend wirken.

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Was im Chat freundlich klingt, kann in E-Mails distanziert wirken. Credit: IMAGO/Westend61

5. Barrierefreiheit und Inklusion

Nicht alle Empfänger sind mit denselben Abkürzungen vertraut. Dazu kommen Mitarbeitende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, oder Menschen mit Lern- oder Leseschwierigkeiten. Volle Wörter erleichtern das Verständnis und sorgen dafür, dass deine Botschaft bei allen ankommt.

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Abkürzungen mögen im Alltag praktisch sein, in beruflichen E-Mails solltest du sie jedoch vermeiden. Klare, vollständige Formulierungen steigern die Verständlichkeit, wirken professionell und sorgen dafür, dass deine Botschaften bei allen Empfängern ankommen. Eine kleine Mühe in der Schreibweise kann große Wirkung auf die Wirkung deiner Kommunikation haben.

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