Veröffentlicht inGeld

Verbraucherzentrale warnt: Auf diese E-Mail sollten Bankkunden nicht antworten

Aktuell warnt die Verbraucherzentrale vor einer gezielten Phishing-Kampagne, die auf Bankkund*innen abzielt. Alles was du wissen musst, hier.

Eine Frau sitzt mit Kaffeetasche am Laptop.
© Getty Images/Fiordaliso

Online-Banking-Betrug: Durch diesen Trick ist dein Geld schnell weg

Auch beim Online-Banking musst du dich auf Betrug gefasst machen.Eine Masche ist dabei besonders dreist, weil du sie vielleicht gar nicht bemerkst oder erst, wenn es zu spät ist.

Immer wieder versuchen Cyberkriminelle, mit täuschend echten E-Mails an sensible Daten von Bankkund*innen zu gelangen. Aktuell warnt die Verbraucherzentrale vor einer neuen Phishing-Welle, bei der Betrüger*innen im Namen bekannter Banken auftreten. Wie die Betrugsmasche genau aussieht und wie du in einem derartigen Fall handeln solltest, liest du hier.

Lesetipp: Achtung Betrug: Diese Nummern solltest du im November blockieren

Verbraucherzentrale warnt vor Phishing-Mails bei Bankkunden

Die Verbraucherzentrale warnt vor einer gezielten Phishing-Kampagne im Namen der Consorsbank: Betrüger*innen verschicken E-Mails mit dem Hinweis, dass eine angebliche Änderung aufgrund eines neuen europäischen Gesetzes anstehe – etwa dass die hinterlegte Mobilfunknummer „nicht mehr gültig“ sei. Nutzer*innen sollen darauf reagieren und auf den in der Mail enthaltenen Link klicken. Tatsächlich handelt es sich um einen Betrugsversuch.

So funktioniert die Masche

Die Masche funktioniert so: Die Betrüger*innen versenden eine E-Mail im Namen der Bank mit dem Hinweis, die im System hinterlegte Telefonnummer sei nicht mehr gültig, und fordern über einen Link zur angeblichen Aktualisierung der Nummer auf — vermeintlich wegen einer gesetzlichen Änderung. 

Dabei werden typische Merkmale einer Phishing-Mail eingesetzt: eine unpersönliche Anrede wie „Liebe Kundinnen und Kunden“, auffällige rote Warnhinweise, eine ungewöhnliche Absenderadresse und der Link zur vermeintlichen Aktion. Wer dem Link folgt und dort persönliche oder Zugangsdaten eingibt, riskiert, dass Betrüger*innen Zugriff auf das Bankkonto erhalten.

Wer auf den Link klickt und etwa die Mobilfunknummer oder andere persönliche Daten eingibt, öffnet potenziell den Zugang zu sensiblen Informationen. Die Betrüger*innen könnten damit Konten ausspähen, Überweisungen veranlassen oder Identitäten missbrauchen.

Zudem kann durch den Klick bereits Schadsoftware installiert werden. Die Verbraucherzentrale verweist auf Warnungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), das davor warnt, Links aus verdächtigen E-Mails zu folgen oder persönliche Daten preiszugeben.

Du magst unsere Themen? Dann lies uns auch bei Google News.

Verdächtige E-Mail im Postfach? Das solltest du tun

Wenn du eine verdächtige E-Mail in deinem Postfach entdeckst, solltest du unbedingt wie folgt vorgehen:

  • Keine Antwort auf solche E-Mails – weder durch Klicken noch durch Rückmeldung.
  • Keinen Link in der Mail öffnen. Wenn du dir unsicher bist, logge dich sich direkt über die offizielle Website deiner Bank in dein Konto ein – dort würde eine echte Aufforderung angezeigt werden.
  • Überprüfen deine die Absenderadresse – bei Phishing-Mails weicht sie oft vom offiziellen Format ab.
  • Aktualisiere niemals unverlangt deine Daten über einen Link in einer E-Mail. Seriöse Banken fordern solche Aktionen nicht per Mail ein.
  • Nutze Sicherheitshinweise deiner Bank und die Informationsangebote der Verbraucherzentrale bzw. des BSI, um sich über aktuelle Maschen zu informieren.

Gift this article