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Tonfolge statt Piepton: Das ändert sich jetzt beim Bezahlen mit der Girocard

Du bezahlst öfters mit der Girocard? Dann könnte dich beim Bezahlen im Supermarkt und Co. bald eine Neuerung überraschen. Alle Details, hier.

Nahaufnahme einer Frau, die in einem Geschäft mit Kreditkarte bezahlt.
© Getty Images/FG Trade

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Die Kartenzahlung gilt bei vielen Deutschen als beliebte und bequeme Methode, um Einkäufe schnell und kontaktlos zu erledigen. Wer öfters die kleine Plastikkarte an EC-Gerät hält, könnte beim Bezahlen bald eine kleine Überraschung erleben. Denn eine kleine Änderung soll das Bezahlen mit der Girocard klarer gestalten. Um welche Änderung es genau geht und was Verbraucher*innen wissen müssen, erfährst du im Folgenden.

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Bezahlen mit Girocard: Was genau ändert sich?

Gemäß der Mitteilung der Euro Kartensysteme wird beim erfolgreichen Bezahlvorgang künftig ein unverwechselbares Soundlogo – bestehend aus einer aufsteigenden Tonfolge – abgespielt. Gleichzeitig erscheint auf dem Display des Bezahlterminal­geräts eine kurze Animation: Ein türkisfarbener Haken im Design der Girocard zeigt visuell an, dass die Zahlung erfolgreich war. Der Zweck dieser Änderung, neben dem ästhetischen Aspekt, ist laut Euro Kartensysteme, das Vertrauen der Kundinnen und Kunden beim Bezahlen zu erhöhen und das Einkaufserlebnis insgesamt positiver zu gestalten.

Neue Funktion beim Bezahlen mit Girocard: Auswirkungen auf Kund*innen

Für die Karteninhaber*innen bedeutet diese Neuerung vor allem Folgendes:

  • Der Bezahlschritt wird akustisch klarer wahrnehmbar: Wer schon einmal unsicher war, ob die Zahlung erfolgreich war oder nicht, bekommt künftig eine deutlichere Bestätigung.
  • Auch visuell wird das Feedback verstärkt (die Symbol‑Animation), was insbesondere in lauten oder hektischen Umgebungen hilfreich sein kann.
  • Für Nutzer*innen ändert sich in der Praxis nichts in den Zahlungsabläufen selbst — die Funktion ist eine Ergänzung, keine Änderung der Methode.

Was müssen Händler beachten?

Die neue Ton‑ und Display‑Funktion ist nicht automatisch bei allen Terminals aktiv: Händler müssen die Funktion in der Regel über ein Software‑Update freischalten. Ein Austausch der Hardware (also des Kartenterminals) ist meist nicht nötig, solange das Gerät Update‑fähig ist. Wichtig: Es besteht keine Pflicht, die Funktion zu aktivieren; sie ist eine Option, die Händler nach eigenem Ermessen umsetzen können.

Die Girocard ist mit rund 100 Millionen im Umlauf befindlichen Karten weiterhin ein zentrales Zahlungsmittel in Deutschland. Allein im ersten Halbjahr 2025 wurden rund 4,04 Milliarden Transaktionen mit der Girocard durchgeführt.

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