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Nebenkosten: So merkst du, ob deine Ausgaben noch normal sind

Machst du dir Sorgen wegen deinen Nebenkosten? So erkennst du, welche Ausgaben normal sind und wie du clever sparen kannst.

Geld und Haus
© Getty Images/sakchai vongsasiripat

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Eine simple Methode reicht, um die eigene Heizung um einiges effizienter zu machen. Viele wissen allerdings nicht, wie es geht.

Die Nebenkosten sind ein fester Bestandteil jeder Mietwohnung – doch wie viel ist eigentlich „normal“? Angesichts steigender Energiepreise und allgemeiner Inflation fragen sich viele Mieterinnen und Mieter, ob ihre Ausgaben im Rahmen liegen. Hier ein Überblick über die aktuellen Durchschnittswerte und Tipps zur Einschätzung deiner eigenen Kosten.

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Was sind Nebenkosten?

Nebenkosten, auch Betriebskosten genannt, sind die laufenden Ausgaben, die zusätzlich zur Kaltmiete anfallen. Dazu gehören unter anderem:

  • Heizung und Warmwasser
  • Abwasser
  • Müllabfuhr
  • Straßenreinigung
  • Hausmeisterdienste
  • Gebäudeversicherung

Diese Kosten werden meist monatlich als Vorauszahlung gezahlt und einmal jährlich mit der Betriebskostenabrechnung verrechnet.

Wie hoch sind die durchschnittlichen Nebenkosten?

Laut dem Deutschen Mieterbund (DMB) stiegen die Betriebskosten 2023 im Schnitt um 10 % auf 2,51 € pro Quadratmeter im Monat an. Die Heiz- und Warmwasserkosten machten dabei einen großen Anteil aus und lagen durchschnittlich bei 1,26 € pro Quadratmeter, mit einem Höchstwert von 2,15 € pro Quadratmeter. Das Maximum für alle Betriebskosten zusammen gibt der DMB mit 3,15 € pro Quadratmeter an.

Warum variieren die Nebenkosten?

Die Höhe der Nebenkosten hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Wohnungsgröße und -zustand: Ältere oder schlecht isolierte Wohnungen haben höhere Heizkosten.
  • Energiequelle: Gas, Fernwärme oder Heizöl – die Preise schwanken je nach Anbieter und Region.
  • Haushaltsgröße: Mehr Personen im Haushalt bedeuten in der Regel höhere Verbrauchswerte.
  • Standort: In Großstädten wie Berlin können die Nebenkosten aufgrund höherer Preise für Energie und Dienstleistungen steigen.
Hand wirft Münze in ein Sparschwein in Form eines Hauses.
Nebenkosten hängen von Wohnungsgröße, Energiequelle, Haushaltsgröße und Standort ab. Credit: Getty Images/twomeows

Was kannst du tun, um deine Nebenkosten zu senken?

Auch wenn die Preise für Energie und Dienstleistungen steigen, gibt es Möglichkeiten, deine Nebenkosten im Rahmen zu halten:

  • Energieverbrauch prüfen: Nutze Energiesparlampen, schalte Geräte aus, wenn sie nicht gebraucht werden, und achte auf einen sparsamen Wasserverbrauch.
  • Heizverhalten optimieren: Lüften statt dauerhaftes Kippen, Heizkörper nicht verdecken und Raumtemperaturen bewusst wählen.
  • Vergleiche Anbieter: Wechsle zu günstigeren Strom- oder Gasanbietern, wenn möglich.
  • Betriebskostenabrechnung prüfen: Achte auf korrekte Abrechnungen und fordere bei Unstimmigkeiten eine Erklärung vom Vermieter beziehungsweise der Vermieterin.

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