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Gen Z macht sich Sorgen um Altersarmut – so viel sparen sie tatsächlich für die Rente

Generation Z sorgt sich um Altersarmut. Eine Umfrage zeigt nun, wie viel junge Erwachsene für die Rente sparen.

Nahaufnahme von Händen, die Münzen in ein Sparschwein werfen.
© Getty Images/tawanlubfah

Karolina Decker: 5 Tipps für den langfristigen Vermögensaufbau | wmn

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Die Generation Z steht am Beginn ihres Arbeitslebens – und schon jetzt beschäftigen sie sich mit einem ernsten Thema: der Altersvorsorge. Doch wie viel Geld legen junge Erwachsene fürs Alter auf die hohe Kante und woher stammt ihr Finanzwissen? Eine aktuelle Fors-Umfrage im Auftrag von Visa und der Direktbank ING Deutschland liefert die Antworten auf die Fragen. Alle Details.

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Gen Z fürchtet sich zunehmend vor Altersarmut

Die Lebenshaltungskosten steigen, die Rentensysteme stehen unter Druck, und die gesetzliche Rente allein wird für viele in Zukunft nicht mehr ausreichen. Ein Umstand, der insbesondere jüngeren Menschen in Deutschland zunehmend Sorgen bereitet Denn laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von Visa und der Direktbank ING Deutschland sorgen sich 83 Prozent der 18- bis 30-Jährigen um ihre finanzielle Sicherheit im Ruhestand. Gleichzeitig geben nur rund die Hälfte der 1002 Befragten (52 Prozent) an, sich gut mit Finanzthemen auszukennen.

Trotz der bestehenden Herausforderungen der Rentenversicherung vertraut die junge Generation weiterhin weitgehend auf die gesetzliche Rente: Laut der Umfrage aus dem Juli gehen 56 Prozent der Befragten davon aus, im Alter eine staatliche Rente zu erhalten, während knapp ein Drittel (31 Prozent) dies nicht erwartet.

So viel Geld spart die Gen Z monatlich für die Altersvorsorge

Von den jungen Menschen, die sparen oder Geld anlegen, tun 55 Prozent dies gezielt für ihre Altersvorsorge. Auch die ING bestätigt diesen Trend: In anonymisierten Daten von rund 1,16 Millionen jungen Kundinnen und Kunden zeigt sich, dass ein Drittel ein Wertpapierdepot besitzt und knapp die Hälfte (45 Prozent) regelmäßig über einen Wertpapiersparplan Geld anlegt – im Schnitt rund 350 Euro pro Monat. Die klare Favoritin unter den Anlagen sind börsengehandelte Indexfonds (ETFs), in die 88 Prozent der Einzahlungen fließen.

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Hier holt sich die Gen Z ihr Finanzwissen her

Bei Finanzfragen orientiert sich die junge Generation vor allem an Familie, Freunden und Bekannten. Empfehlungen von der Bank oder eine persönliche Beratung sind für etwas mehr als die Hälfte der Befragten wichtig. Finfluencer auf Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok spielen hingegen nur für rund jeden Zehnten eine Rolle. Verbraucherschützer und die Finanzaufsicht warnen regelmäßig vor unkritischem Vertrauen in Anlageempfehlungen aus sozialen Medien.

Rund 69 Prozent der Befragten berichten, ihr finanzielles Wissen eigenständig erworben zu haben. Die Schule spielt dabei kaum eine Rolle: Nur 6 Prozent der Teilnehmenden fühlen sich durch den Unterricht ausreichend auf den Umgang mit Geld vorbereitet.

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