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Energierechnung: So viele Deutsche können sie nicht mehr bezahlen

Obwohl die Preise zuletzt teilweise gesunken sind, bleibt Energie weiterhin kostspielig. Zum Bedauern vieler. Denn viele können die Kosten nicht mehr bezahlen.

Strommasten mit strahlender Sonne.
© Getty Images/fhm

Heizung nachts abschalten: Ist das wirklich sinnvoll?

Um Energie zu sparen, planen viele im Winter weniger zu heizen. Aber ist es auch sinnvoll, die Heizung nachts komplett abzuschalten? Wir klären auf!

Die Energiepreise in Deutschland steigen seit Jahren kontinuierlich, was für viele Haushalte zunehmend zur finanziellen Belastung wird. Wie gravierend das Problem wirklich ist, zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Alle Zahlen hier im Überblick.

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Energiekosten: Millionen Haushalte können sie nicht zahlen

In Deutschland sind Millionen Haushalte nicht in der Lage, ihre Strom- und Gasrechnungen zu begleichen. Nach eigenen Angaben lebten im Jahr 2024 rund 4,2 Millionen Menschen in Haushalten, die mit Zahlungen an Energieversorger im Rückstand waren. Das entsprach laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes fünf Prozent der Bevölkerung – ein geringerer Anteil als im Vorjahr (5,4 Prozent). Besonders Mieterhaushalte sind häufiger von offenen Rechnungen bei Versorgungsunternehmen betroffen als Eigentümerhaushalte.

Energiekosten sinken leicht, hohes Preisniveau hält an

Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland zahlten im August 2025 für Strom, Gas, Heizöl, Fernwärme sowie feste Brennstoffe wie Holz und Kohle im Schnitt 2,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Trotz dieser leichten Entlastung verharren die Energiepreise insgesamt auf einem hohen Niveau, nachdem sie im Jahr 2022 infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine massiv angestiegen waren.

Viele Haushalte fehlen Rücklagen für größere Ausgaben

Hohe Strom- und Gasrechnungen sind nur ein Teil der finanziellen Belastung vieler Haushalte. Laut dem Statistischen Bundesamtes verfügten 2024 knapp ein Drittel der Menschen in Deutschland (32,2 Prozent) nicht über ausreichende Mittel, um ungeplante Ausgaben ab 1.250 Euro – etwa für die Reparatur oder den Ersatz defekter Haushaltsgeräte – selbst zu stemmen.

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