Donald Trump ist zweifellos ein Meister der Selbstinszenierung. Ob als Immobilienmogul, Reality-TV-Star oder Politiker – er versteht es, sich selbst zu vermarkten. Dabei scheut er weder Skurrilität noch Extravaganz. Wir stellen drei kuriose Produkte vor, die tatsächlich von ihm stammen.
Lesetipp: Donald Trump: So hoch soll das Vermögen des US-Präsidenten sein
Alles zum Thema „Die Marke Trump“
Produkte, die Trump tatsächlich auf den Markt gebracht hat
1. Trump Ice – Luxuswasser für die Reichen
Wer denkt, Wasser sei banal, hat Trumps Marketing unterschätzt. 2004 brachte er „Trump Ice“ auf den Markt – ein stilles Wasser in teuren Flaschen. Ein Produkt, das in seiner Absurdität gleichzeitig die Essenz von Trumps Marke widerspiegelt: Luxus, Exklusivität und Selbstinszenierung. Dass es sich dabei um nichts anderes als gewöhnliches Wasser handelte, machte die Sache umso bizarrer – und dennoch zu einem Statement über Status und Lifestyle.

2. Trump: The Game – Monopoly im echten Leben
1989 veröffentlichte er sein eigenes Brettspiel „Trump: The Game“. Die Spieler sollten darin Immobilien kaufen, verkaufen und Geschäfte abschließen – ganz wie der große Unternehmer selbst. Die erste Version floppte, doch er brachte später eine Deluxe-Edition auf den Markt. Das Spiel zeigt eindrücklich, wie er sein eigenes Image in ein Produkt verwandelte und dabei Unterhaltung, Prestige und wirtschaftliche Selbstdarstellung miteinander vereinte.

3. Trump Steaks – die angeblich besten Steaks der Welt
Nicht weniger skurril waren die Trump Steaks, die in den 2000er Jahren verkauft wurden. Hochpreisige Rindersteaks, beworben für Menschen, „die nur das Beste verdienen“. Das Produkt selbst war unauffällig, doch der Name machte es zum Luxusartikel. Wie bei seinen anderen Unternehmungen ging es weniger um das Produkt, sondern vielmehr um das Gefühl von Erfolg, Exklusivität und Aufmerksamkeit.

Du magst unsere Themen? Dann lies uns auch bei Google News.
Skurril oder genial? Entscheide selbst
Keines dieser drei Produkte wurde ein echter Verkaufsschlager. Trotzdem ist nicht zu übersehen, wie geschickt er seine Marke immer wieder in Szene setzt. Die Beispiele zeigen, wie es ihm gelingt, selbst scheinbar banale Produkte zu einem Medienereignis zu machen. Ob Wasser, Brettspiel oder Steaks – im Kern geht es dabei stets um Selbstinszenierung, Luxus und das Ringen um Aufmerksamkeit.

