Mittlerweile lässt sich eine Bewerbung mit nur wenigen Klicks erstellen. Dank KI-Tools wie ChatGPT ist es Bewerber*innen möglich, in nur wenigen Minuten ein makelloses Bewerbungsschreiben zu erstellen – zumindest in der Theorie. Ob es tatsächlich sinnvoll und zeitsparend ist, die Bewerbung mithilfe einer künstlichen Intelligenz zu erstellen, verraten wir dir in diesem Artikel.
Alles zum Thema „Bewerbung mit ChatGPT“:
Warum eine KI-Bewerbung nicht immer sinnvoll ist
Das Bewerbungsschreiben einfach mittels einer künstlichen Intelligenz zu erstellen, wirkt zwar auf den ersten Blick sehr verlockend, kann in der Realität jedoch schwerwiegende Folgen haben. Einer Studie von Softgarden zufolge, nutzen derzeit bereits 43,2 Prozent der insgesamt 7.000 Befragten KI-Tools zum Erstellen der Bewerbungsunterlagen.
- Noch mehr Karrierethemen findest du hier:
- „Warum haben Sie sich bei uns beworben?“ – 4 überzeugende Antworten
- Diese 3 Fragen solltest du auf jeden Fall im Bewerbungsgespräch stellen
- Lügen im Lebenslauf: Studie enthüllt die 5 beliebtesten Schwindeleien
Das Problem dabei? Immer mehr Personaler*innen erkennen mit KI generierte Texte. Zum einen nutzen viele Firmen bereits bestimmte Tools, die KI-Bewerbungen direkt aus dem Posteingang filtern, sodass sie gar kein Mensch zu Gesicht bekommt. Und zum anderen rauben viele KI-Tools den Bewerbungen die persönliche Note, was sich vor allem in der sprachlichen Gestaltung bemerkbar macht.

In diesen Fällen macht eine Bewerbung mit ChatGPT Sinn
ChatGPT und andere KI-Tools können uns dennoch auch dabei helfen, die Bewerbung besser zu machen. So kannst du sie beispielsweise nutzen, um ein Grundgerüst zu erstellen oder dich inspirieren zu lassen. KI kann dich aber auch bei der weiteren Recherche zu deinem potenziellen neuen Arbeitgeber oder deiner potenziellen neuen Arbeitgeberin unterstützen.
Aber auch, wenn du konkrete Beispiele benötigst oder deine Bewerbung nochmal auf Rechtschreibungs- und Grammatikfehler überprüfen lassen möchtest, kann dich ChatGPT dabei unterstützen.
Fazit: Auf die Mischung kommt es an
Eine Bewerbung komplett von einer KI generieren zu lassen und diese anschließend auch genau so zu versenden, ist sehr riskant und kann deine Chancen auf den Job unter Umständen gewaltig vermindern. Es spricht jedoch nichts dagegen, dir von den Vorschlägen der KI ein wenig Inspiration zu holen, solange du dabei noch immer deine persönliche Note miteinbringst.
So gestaltest du das Bewerbungsverfahren für dich deutlich angenehmer und einfacher, ohne dass die Qualität deiner Bewerbung darunter leidet.

