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Arbeitsmarkt: Dieser Mitarbeiter-Typ steht vor einem echten Karriereproblem

Mitarbeiter ist nicht gleich Mitarbeiter. Lies hier, welcher Angestellten-Typ bald ein ernsthaftes Karriereproblem haben könnte.

Frau Mitarbeiter Typ
© IMAGO/Westend61

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Künstliche Intelligenz wird in vielen Unternehmen zunehmend beliebter. Was für die Unternehmen zu Vorteil wird, bereitet bereits jetzt vielen Mitarbeiter*innen große Sorgen. Können auch ihre Jobs durch eine KI ersetzt werden? Und falls ja, wie lange dauert das? Ein bestimmter Mitarbeiter-Typ könnte dabei besonders gefährdet sein. Um wen es sich handelt und warum das so ist, verraten wir dir in diesem Artikel.

KI-Expertin verrät: Die Jobs dieser Mitarbeiter-Typen sind gefährdet

„Ich habe ein Problem mit dem Angestellten-Mindset“, schreibt die KI-Expertin und Unternehmerin Laura Lewandowski in einem aktuellen LinkedIn-Beitrag. Ihr Problem liegt jedoch nicht bei den Angestellten selbst, sondern vielmehr an der Art und Weise wie sie sich verhalten.

Genau stört Lewandowski dabei vor allem „Dieses: ‚Sag mir, was ich tun soll.‘ Dieses: ‚Ich erfülle, was andere erwarten – nicht, was ich mir selbst zutraue.‘“ Ihrer Auffassung nach, verhalten sich viele Angestellte oft eher wenig selbstständig und verlassen sich sehr auf konkrete Anweisungen durch den eigenen Chef oder die eigene Chefin.

Die Unternehmerin sieht das eher kritisch und befürchtet, dass Arbeitnehmer*innen mit einer solchen Einstellung künftig selbst „ein echtes Problem haben“ könnten. Den Grund dafür sieht Lewandowski hauptsächlich in der verstärkten Nutzung von künstlicher Intelligenz und der damit verbundenen Ersetzbarkeit gewisser Berufe.

Frau gelangweilt Job
Wer nur Dienst nach Vorschrift leistet, könnte schnell ersetzt werden. Credit: IMAGO/Westend61

Kann KI diese Mitarbeiter wirklich ersetzen?

Damit hat die KI-Expertin nicht ganz unrecht. Denn tatsächlich können immer mehr Aufgaben von diversen KI-Tools übernommen werden. Besonders Jobs in den Bereichen Büro, Verwaltung, Buchhaltung und Software-Entwicklung sind derzeit am ehesten gefährdet, von einer KI ersetzt zu werden. Wie eine aktuelle Studie der International Labour Organization (ILO) zeigt, sind derzeit etwa ein Viertel aller Jobs von dem Einsatz von KI betroffen. In Industrieländern sind es sogar 34 Prozent.

Aus der Studie geht jedoch auch hervor, dass selbst die Jobs, die betroffen sind, noch immer menschliches Zutun erfordern und daher nicht so schnell komplett von einer KI ersetzt werden können.

Fazit: Eigeninitiative ist gefragt

Dennoch werden Mitarbeiter*innen, die nur Dienst nach Vorschrift leisten, früher oder später Probleme bekommen. Die Arbeitswelt wandelt sich rapide, weshalb sowohl Unternehmen als auch ihre Mitarbeiter*innen darauf angewiesen sind, sich den Neuerungen ständig anzupassen.

Im Falle des vermehrten Einsatzes von künstlicher Intelligenz bedeutet das vor allem, sich zu informieren und zu engagieren. Nur so ist es möglich, am Ball zu bleiben, sich weiterzubilden und letztendlich, den Job, den man ausübt, zu behalten.

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