Ein Besuch bei TK Maxx gleicht einer Schatzsuche: Kleiderstangen dicht an dicht, ständig neue Ware und Luxusartikel zu Schnäppchenpreisen. Doch wer wirklich sparen will, sollte nicht nur auf das Preisschild schauen, sondern auf kleine, unscheinbare Zahlen auf dem Etikett. Genau diese Codes können verraten, ob es sich um ein echtes Schnäppchen handelt.
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TK Maxx: Die geheimen Etiketten-Codes
Was viele Kund*innen nicht wissen: Auf den Preisschildern bei TK Maxx finden sich interne Zahlen-Codes, die Hinweise auf Herkunft und Preisstrategie eines Artikels geben. Laut eines ehemaligen Mitarbeiters, der gegenüber der Huffington Post auspackte, lassen sich daraus wertvolle Rückschlüsse ziehen.

Der frühere Angestellte Daniel Baker erklärt die wichtigsten Codes:
- Code 1 bedeutet: TK Maxx produzierte das Produkt exklusiv für den eigenen Verkauf, es stammt also nicht aus regulären Kollektionen großer Modehäuser.
- Code 2 steht für Schlussverkauf. Diese Artikel wurden nochmals im Preis gesenkt– hier sind Rabatte oft besonders hoch.
- Code 7 kennzeichnet sogenannte „Packaway-Artikel“. Diese stammen aus älteren Kollektionen und wurden zwischengelagert, um später wieder in den Verkauf zu gehen.
Gerade Code 2 und Code 7 sind für Schnäppchenjäger besonders interessant. Laut Baker lassen sich hier immer wieder hochwertige Produkte – teilweise auch von bekannten Designermarken – zu überraschend niedrigen Preisen finden.
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Wichtig zu wissen: TK Maxx hat diese Codes nie offiziell bestätigt. Doch zahlreiche Berichte in den sozialen Netzwerken decken sich mit den Aussagen des Ex-Mitarbeiters.
3 Fakten über TK Maxx, die du wissen solltest
1. B-Ware und eigene Produktionen
Ein Teil des Sortiments besteht aus sogenannter B-Ware, also Produkten mit kleinen Mängeln oder aus Fehlproduktionen. Hinzu kommen Artikel aus firmeneigener Herstellung, oft unter dem Label TJX. Diese Ware ist nicht immer mit bekannten Marken vergleichbar, die Qualität kann schwanken.

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2. Keiner weiß genau, was geliefert wird
TK Maxx betreibt in den Filialen keine eigenen Lager. Die Geschäfte werden direkt aus einem Zentrallager beliefert, oft mit täglich wechselnder Ware. Selbst Filialleiter*innen wissen meist erst bei der Ankunft der Lieferung, was im Laden landet. Dieses Prinzip sorgt für Überraschungen – und fördert spontane Kaufentscheidungen.
3. Markenware ist nicht immer reguläre Ware
Viele bekannte Labels bei TK Maxx produzieren speziell für den Discounter. Diese Stücke unterscheiden sich häufig von der Hauptlinie: einfache Schnitte, günstigere Materialien oder reduzierte Details. Der Markenname bleibt, die Produktionskosten sinken – und der Eindruck eines Luxus-Schnäppchens entsteht.
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