Madeira ist längst kein Geheimtipp mehr. Die portugiesische Insel im Atlantik lockt mit mildem Klima, dramatischen Küsten und einer üppigen Vegetation – und zieht Jahr für Jahr mehr Besucher*innen an. Doch selbst auf einer zunehmend erschlossenen Insel gibt es sie noch: Orte, die nicht ausgeschildert sind, die in keinem Reiseführer groß erwähnt werden und die man nur findet, wenn man weiß, wonach man sucht. Mal liegt der Zugang versteckt hinter einer schmalen Seitenstraße, mal führen Hunderte Stufen hinunter ans Meer. Wir stellen 3 solcher Orte vor.
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3 spektakuläre Orte auf Madeira
1. Garganta Funda
Garganta Funda ist einer der höchsten Wasserfälle Madeiras und ein echtes Naturjuwel – etwa 140 Meter stürzt der Ribeiro-Fluss hier dramatisch von den Klippen bei Ponta do Pargo direkt in den Ozean. Dieses beeindruckende Schauspiel gilt als verstecktes Geheimnis, das man nur entdeckt, wenn man gezielt danach sucht, obwohl einige Schilder den Weg weisen. Der Wasserfall liegt an der Ostküste der Insel, etwa eine Stunde Autofahrt von Funchal und 30 Minuten von Porto Moniz entfernt.

Die letzten 500 Meter der Anfahrt führen über eine schmale Straße, und am Startpunkt des etwa zehnminütigen Fußwegs können maximal drei Autos parken. Vor Ort gibt es keinerlei Einrichtungen, und in den Sommermonaten kann der Wasserfall vollständig austrocknen – eine gute Planung ist also empfehlenswert.
2. Calhau da Lapa
Da Madeira zunehmend an Beliebtheit gewinnt, geraten auch versteckte Orte wie dieser besondere Strand an der Südküste mehr in den Fokus – und doch bleibt er aufgrund seiner abgeschiedenen Lage weitgehend ruhig. Nur über einen Wanderweg mit rund 700 teils steilen Stufen oder per Boot erreichbar, wird er von vergleichsweise wenigen Menschen besucht.
Der Abstieg führt vorbei an einem Wasserfall und endet an einem abgelegenen Strand, der sich am Fuße beeindruckender vulkanischer Klippen erstreckt. Besonders faszinierend sind die in die farbenfrohen Felsen gebauten Höhlenhäuser der Fischer, die diesem Ort eine einzigartige Atmosphäre verleihen. Der Strand liegt etwa 20 Minuten westlich von Funchal und ist frei zugänglich.

Besucher*innen sollten bedenken, dass sie den anstrengenden Aufstieg auch wieder bewältigen müssen. Badesachen nicht vergessen – das glasklare Wasser macht diesen Ort zu einem der schönsten Badeplätze der Insel.
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3. Achadas da Cruz Seilbahn
Die meisten Besucher*innen von Porto Moniz kommen wegen der bekannten natürlichen Pools – doch nur wenige erkunden die Umgebung der Region, die weit mehr zu bieten hat. Eine besondere Attraktion ist die Seilbahn Achadas da Cruz an der Westküste Madeiras, rund 20 Minuten von Porto Moniz entfernt.
Sie gilt als eine der steilsten Seilbahnen Europas und verspricht ein spektakuläres Erlebnis: Über eine Strecke von 600 Metern überwindet sie 451 Höhenmeter – der Einstieg soll eine Steigung von beeindruckenden 98 Prozent aufweisen.

Die Fahrt dauert etwa fünf Minuten und führt in eine abgelegene Küstenebene am Fuß der Klippen. Die Anfahrt erfolgt über kleinere, aber gut befahrbare Straßen, und ein mittelgroßer Parkplatz steht zur Verfügung – ein Mietwagen ist notwendig.
Die Seilbahn verkehrt täglich von 8:00 bis 11:30 Uhr sowie von 12:30 bis 19:00 Uhr, und die Hin- und Rückfahrt kostet nur 3 €. Am Gipfel erwarten die Besucher*innen ein kleines Café und sanitäre Einrichtungen – ideal für eine Pause mit Aussicht.
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