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Mystischer Ort in Irland: Hier befindet sich der „Damm des Riesen“ – und ist sogar Teil des UNESCO-Welterbes!

Der „Damm des Riesen“ ist seit 1986 UNESCO-Welterbestätte und ein beliebter Spot bei Tourist*innen. Alle spannenden Fakten.

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© Odin Glynn-Martin/GettyImages

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Im Nordosten Irlands, wo die Wellen des Atlantiks unablässig gegen die Klippen schlagen, liegt ein Ort, der Besucher*innen seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht: der Giant’s Causeway, auch bekannt unter dem Namen „Damm des Riesen“. Mit seinen tausenden hexagonalen Basaltsäulen ist er nicht nur ein geologisches Wunder, sondern auch Schauplatz zahlreicher Legenden – und die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Nordirlands. wmn stellt den mystischen Ort vor.

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Giant’s Causeway in Irland: Ein geologisches Meisterwerk

Vor rund 60 Millionen Jahren spuckte die Erde an dieser Stelle Lava an die Oberfläche. Beim Abkühlen bildeten sich die ungewöhnlichen Basaltsäulen, die heute wie ein riesiges Mosaik aus der Küste ragen. Der rund 37.000 Säulen umfassende Damm besteht überwiegend aus sechseckigen Säulen, einige haben jedoch vier, fünf oder sieben Seiten. Namen wie „Lady’s Fan” oder „Giant’s Organ” spiegeln die bizarren Formen wider. Das Amphitheater mit bis zu 25 Meter hohen Säulen gilt als die spektakulärste Formation. Und was wäre ein solcher Ort ohne Mythen und Legenden? Natürlich gibt es einige davon!

Der Giant’s Causeway ist seit 1986 UNESCO-Welterbestätte. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, deren Alter etwa 60 Millionen Jahre beträgt.
Der Giant’s Causeway ist seit 1986 UNESCO-Welterbestätte. Er besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, deren Alter etwa 60 Millionen Jahre beträgt. Credit: Mammuth/GettyImages

Eine handelt beispielsweise von dem Riesen Finn McCool. Einer Sage zufolge baute er den Damm, um zu seiner Geliebten auf die schottische Insel Staffa zu gelangen.

In einer anderen Version floh Finn vor dem Riesen Benandonner. Verkleidet als Baby, wurde er von seiner klugen Frau gerettet. Als der Koloss aus Schottland das vermeintliche Riesenbaby sah und sich gleichzeitig ausmalte, wie groß und stark dessen Vater sein musste, ergriff er die Flucht zurück nach Schottland und wurde nie wieder gesehen.

Ob Mythos oder Realität: Die Geschichten machen den Ort noch faszinierender und lassen die Besucher*innen in die mystische Welt Irlands eintauchen.

Die Anreise und Führungen

Das moderne Besucherzentrum hat spannenden Informationen parat: Glasfronten, Basaltsäulen-Elemente und interaktive Ausstellungen erklären die Geologie, Flora und Fauna der Region. Audioführungen führen durch die spektakulären Formationen, darunter „Giant’s Boot“, „Wishing Chair“ oder „Horse Shoe“. Wanderungen entlang der Küste, Fahrradtouren oder Fototouren auf den Klippen bieten unvergessliche Ausblicke.

Etwa die Hälfte der Säulen hat einen sechseckigen Querschnitt, es treten jedoch auch solche mit vier, fünf, sieben oder acht Ecken auf.
Etwa die Hälfte der Säulen hat einen sechseckigen Querschnitt, es treten jedoch auch solche mit vier, fünf, sieben oder acht Ecken auf. Credit: BaileysTable/GettyImages

Neugierig geworden? Dann haben wir gute Neuigkeiten: Der Giant’s Causeway ist leicht zu errichen. Ob per Auto, Bus oder Bahn Besucher*innen gelangen ohne große Umstände an die Küste. Park & Ride-Optionen sorgen für komfortables Parken, während das Zentrum Informationen, Snacks und regionale Produkte parat hält.

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Kurz & knapp: Die wichtigsten Fakten

  • Über 37.000 Basaltsäulen, meist sechseckig.
  • Amphitheater-Felsformationen bis zu 25 Meter hoch.
  • Legenden um Finn McCool und Riesenkämpfe.
  • Modernes Besucherzentrum mit interaktiven Ausstellungen.
  • Wanderungen, Fahrradtouren, Fotomöglichkeiten.
  • Atemberaubende Klippen und Küstenlandschaft.

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