Keine Lust auf überfüllte Touristenhotspots? Wir haben eine Alternative für dich: Mitten in Nordgriechenland liegt der idyllische Kerkini-See, ein stilles Naturparadies von beeindruckender Schönheit und eines der bedeutendsten Feuchtgebiete Europas. Nur unweit der Grenze zu Bulgarien gelegen, entstand der See 1932 durch den Bau eines Damms. Heute ist das Gebiet ein geschütztes Naturschutzgebiet, das Besucher*innen aus aller Welt anzieht. Doch für wen lohnt sich ein Besuch? Wir verraten es dir.
Tipp: Du willst noch mehr über traumhafte Reiseziele, Orte abseits der Touristenmassen und echte Geheimtipps erfahren? Dann folge uns auf WhatsApp! Du findest uns unter „wmn Reisen“. Hier gehts direkt zum Kanal.
Alles zum Thema „Geheimtipp Griechenland“
Griechenland: Birdwatching-Fans kommen voll auf ihre Kosten
Besonders bekannt ist der Kerkini-See für seine vielfältige Vogelwelt. Mehr als 300 Arten wurden hier beobachtet, darunter Flamingos, Pelikane und zahlreiche Greifvögel. Zugvögel nutzen den See oft als Zwischenstopp auf ihren langen Reisen, was ihn zu einem Paradies für Fotografiebegeisterte und Ornitholog*innen macht – du solltest also unbedingt dein Fernglas einpacken! Aber auch Angler*innen schätzen die Gewässer des Sees, in denen Karpfen, Welse und Karpfenbarsche leben.

Wer lieber an Land unterwegs ist, kommt hier ebenfalls auf seine Kosten. Neben einer traumhaften Landschaft kannst du mit etwas Glück die Kerkinis-Wasserbüffel entdecken. Obwohl diese Rasse einst vom Aussterben bedroht war, sind die sanften Riesen heute wieder am See heimisch und waten friedlich durchs Wasser. Unser Tipp: Probiere unbedingt den Büffelmilchjoghurt und den süßen, karamellisierten Kazan dipi, eine typische Spezialität der Region.
Kulturfans aufgepasst: Es gibt einiges zu entdecken!
Die Region Makedonien, in der sich der See befindet, ist reich an Geschichte. Besonders die antiken Städte, wie beispielsweise Pella, spielten eine zentrale Rolle im Leben von Alexander dem Großen. Vergina, einst die Hauptstadt des Königreichs Makedonien, beherbergt einige der bedeutendsten archäologischen Schätze Griechenlands. Dazu gehört das Königliche Grab von Philipp II., dem Vater Alexanders, das 1977 entdeckt wurde und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Pella, die Geburtsstadt Alexanders des Großen, war während seiner Kindheit und Jugend sowohl kulturelles als auch politisches Zentrum. Besucher*innen können hier die Ruinen des antiken Palastes erkunden und die erhaltenen Mosaike bewundern. Die archäologischen Ausgrabungen geben faszinierende Einblicke in das Leben und die Kunstfertigkeit der makedonischen Monarchie und verdeutlichen das beeindruckende Erbe, das Alexander der Große hinterließ.
Tipp: Besuche auch das Dorf Ano Poroia, welches eingebettet in die traumhafte Landschaft am Fuße des Bergs Beles, in Makedonien, liegt. Vor Ort gibt es gemütliche Hotels, Cafés und Tavernen.

Du magst unsere Themen? Dann lies uns auch bei Google News.
Neugierig geworden? Die Anreise
In puncto Anreise haben wir gute Nachrichten für dich, denn der See ist entspannt zu erreichen. Der nächstgelegene Flughafen ist Thessaloniki (SKG), von dem du etwa eine Stunde zum südlichen Teil des Sees brauchst.

