Wer durch die engen Gassen der Gamla Stan, der Stockholmer Altstadt, schlendert, bemerkt vielleicht ein unscheinbares Schild mit seltsamen Runen. Folgt man ihm, führt eine Treppe hinab in ein schwach beleuchtetes Gewölbe – und man landet mitten in der Aifur Krog & Bar. Das besondere: Hier wird die Wikingerkultur nicht nur zelebriert, sondern regelrecht gelebt. wmn stellt das außergewöhnliche Restaurant in Schweden vor.
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Schweden: Dieses Restaurant verspricht einen Abend wie vor 1000 Jahren
Sobald du die Schwelle überschreitest, wirst du mit einem Hornstoß empfangen – buchstäblich. Jeder Gast, der reserviert hat, wird lautstark angekündigt und mit Applaus der anderen Besucher*innen begrüßt. Ein Ritual, das sofort Gemeinschaftsgefühl schafft – ganz wie bei einem alten Gelage.
Die Atmosphäre ist authentisch und beeindruckend: massive Holzbänke, mit Schaffellen bedeckt, Fackellicht, Wände geschmückt mit Waffen, Schilden und Fellen. Statt modernen Beats erklingen Flöten und Trommeln, die den Rhythmus vergangener Zeiten wiederbeleben.
Auf den Spuren der Wikinger
Die Speisekarte liest sich wie ein Geschichtsbuch. Jedes Gericht ist inspiriert von archäologischen Funden oder alten Texten aus der Wikingerzeit. Statt trendiger Fusion-Küche erwarten dich Gerichte wie Wildwürste, Hirschfleisch oder Flanksteak.
Zum Trinken gibt es Met, das legendäre Honiggetränk der Wikinger*innen, aber auch Kräuterbiere mit Myrte, Tannenaroma oder Wacholder – Getränke, die den Geist der alten Nordküche spürbar machen.
Der Gründer: Ein Musiker mit einer Leidenschaft für Geschichte
Gegründet wurde das Aifur 2011 von Martin– E-Type – Erikson, einem bekannten schwedischen Eurodance-Musiker. Seine Leidenschaft für Geschichte und nordische Mythen brachte ihn auf die Idee, ein Restaurant zu eröffnen, das den Alltag der Wikinger*innen erlebbar macht. Und wer Glück hat, trifft ihn dort sogar persönlich – er soll regelmäßig vorbeischauen und mit den Gästen plaudern.
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Der perfekte Spot für Geschichtsfans
Obwohl Stockholm kulinarisch viel zu bieten hat, ist das Aifur ein echtes Erlebnisrestaurant – ohne Kitsch, aber mit viel Seele. Wer hier speist, merkt schnell: Es geht nicht nur ums Essen, sondern um das Gefühl, Teil einer alten Geschichte zu sein.
Reservieren sollte man allerdings frühzeitig – besonders am Wochenende. Spontan vorbeizuschauen lohnt sich aber trotzdem: In der Met-Bar des Aifur bekommt man auch ohne Reservierung einen Drink und einen Eindruck der einzigartigen Stimmung.

