Dass Omas Handarbeiten unbezahlbar sind, ist sicherlich für die meisten ein gegebener Fakt. Doch wusstest du, dass die Spitzendecke, die Oma immer auf dem Tisch hat und welche schon beinahe Teil der Familie ist, ein kleines Vermögen wert sein könnte? Wir haben uns angeschaut, unter welchen Bedingungen die gute, alte Spitzendecke von Oma materiell auch viel wert sein könnte.
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Omas alte Spitzendecke: Wodurch wird sie wertvoll?
Natürlich ist nicht jede Spitzendecke eine kleine Wertanlage. Vielmehr spielen hier verschiedene Merkmale und Faktoren eine wichtige Rolle:
- Handarbeit vs. Maschine: Handgefertigte Spitze (z. B. Häkelspitze, Filetspitze, Nadelspitze, Klöppelspitze) ist natürlich aufgrund des Arbeitsaufwands wertvoller als maschinell hergestellte Modelle.
- Alter: Je älter die Spitzendecke von Oma, desto besser – besonders beliebt sind Exemplare aus dem 19. Jahrhunder oder früher.
- Material & Qualität: Besonders gefragt sind hierbei Naturfasern wie Leinen, Baumwollgarn oder auch Seide.
- Größe: Je größer die Spitzendecke von Oma, desto mehr Geld wird man dafür bekommen.
- Zustand: die Spitzendecke von Oma sollte keine oder kaum sichtbare Flecken, keine Risse oder Löcher und kein „dry rot“ (Faserverfall durch Alter oder ungünstige Lagerung) haben, um im Wert zu steigen.
- Provenienz / Seltenheit / Geschichte: Spitzendecken aus bekannten Stick- oder Spitzenregionen (z. B. bestimmte Regionen in Frankreich, Italien, England, Belgien) sind wertvoller als andere.

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Spitzendecke von Oma: So viel Geld kriegst du für sie
Nun weißt du, worauf du achten musst und wie der Wert beim Spitzendeckchen von Oma steigt. Doch wie viel Geld bekommt man konkret für diese Deko-Stücke? Laut einer Schätzung des berühmten Auktionshauses Barnebys bekommt man für eine alte Hand-Spitzen-Tischdecke mit 8 passenden Servietten mit einem aufwendigen Muster aus dem 19. / frühes 20. Jahrhundert rund 275 €.
Für ein Alltagsstück, welches 20 bis 50 Jahre alt ist, und welches in seiner Machart einfacher gemacht ist, bekommt man zwischen 20 und 80 Euro. Für seltene Spitzenarbeiten, die Museumsqualität haben und die Spitzenarten wie Point de Venise, Burano, Alençon aufweisen, sowie sehr sauber sind, in einem exzellenten Zustand und als vollständige Sets daherkommen, kannst du sogar zwischen 1.000 und 5.000 Euro bekommen!

Unsere Autorin Anika ist Expertin, wenn es darum geht, die neusten Interior-, Putz- und Living-Trends von TikTok, Instagram und Co. in ihren eigenen vier Wänden umzusetzen. Diese Tricks und Tipps gibt sie auf wmn und auch im echten Leben mit viel Liebe zum Detail weiter.

