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Fake-Gemälde von Oma? Warum sie trotzdem ein kleines Vermögen wert sein könnten!

Deine Oma ist eine Kunst-Liebhaberin, hat aber nur Fake-Gemälde zu Hause? Keine Sorge: Auch diese können noch ein kleines Vermögen wert sein.

Frau sitzt vor einer Leinwand und malt in Schwarz-Weiß.
© IMAGO / imagebroker via canva

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Manche Dinge bei Oma können eine Menge wert sein. Von der Schallplattenkollektion bis hin zur Münzsammlung. Und auch Kunst kann einen sehr hohen Wert haben – wenn diese echt ist. Doch auch wenn deine Oma nur Fake-Gemälde hat, können die mitunter ein kleines Vermögen wert sein. Wie das sein kann und welche 3 Gemälde richtig viel Geld absahnen können, liest du hier.

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Fake-Gemälde von Oma: 4 Faktoren, die für einen hohen Wert sorgen können

Gemälde, die von Kunst-Fälscher*innen nachgemacht wurden, bringen natürlich nicht so viel Geld wie die originalen Kunstwerke. Allerdings gibt es einige Faktoren, die dafür sorgen können, dass auch Fake-Gemälde einen stolzen Preis erzielen können:

  1. Fälschungen berühmter Fälscher*innen: Fake-Gemälde, die z. B. von berühmten Fälscher*innen wie Han van Meegeren oder Wolfgang Beltracci sind, können einiges wert sein; Fälschungen von letzterem können sogar manchmal mehr sein als das Original.
  2. Fälschungen mit historischer Relevanz: Wenn ein Fake-Gemälde z. B. Teil eines bedeutenden Kunstskandals der Geschichte geworden ist und deshalb vielleicht auch in Museen ausgestellt wird, steigt der Wert.
  3. Fälschungen, die „authentisch“ alt geworden sind: Manche Kopien aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurden als Studienobjekte angefertigt und sind für sich selbst nun antike Kunstwerke.
  4. Fälschungen mit kurioser oder einzigartiger Geschichte: Fake-Gemälde, die z. B. selbst Expert*innen getäuscht haben, können durch ihre Geschichte einen Sammlerwert erzielen.

Diese 3 Fake-Gemälde von Oma sind ein Vermögen wert

1. Han van Meegeren – „The Supper at Emmaus“

Der wohl berühmteste Kunst-Fälscher aller Zeiten ist Han van Meegeren. Dieser schuf mehrere der sogenannten „Vermeer“-Motive in den 1930er- und 1940er-Jahren. Sein Fake-Gemälde mit dem Namen „The Supper at Emmaus“, im Original von dem großen Künstler Caravaggio, wurde 1937 für etwa 520.000 Gulden verkauft – das entspricht umgerechnet in der heutigen Zeit etwa 6,4 Millionen US-Dollar.

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Auch „The Last Supper II“, eines der bekanntesten Kunstwerke von Leonardo Da Vinci, erzielte nach einem inflationsbereinigtem Wert ganze 7 Millionen US-Dollar.

2. Wolfgang Beltracchi – Expressionistische Fälschungen

Eine weitere Größe unter den Kunstfälscher*innen ist Wolfgang Beltracchi. Dieser verkaufte viele Fälschungen im Stil von Künstlern wie Max Ernst, Kees van Dongen, Léger etc. Die Fälschungen sollen laut Iskuss über 45 Millionen US-Dollar eingebracht haben. Eine gefälschte Arbeit von Max Ernst erzielte z. B. einen Verkaufspreis von etwa 7 Millionen Dollar.

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3. Pei-Shen Qian – Modern-Art-Fälschungen im stilistischen Sinne

Der Kunstfälscher Pei-Shen Qian produzierte und verkaufte über 60 moderne Kunstwerke im Stil von Rothko, Pollock u.a. über die angesehene Galerie Knoedler & Co. Der Gesamtwert seiner gefälschten Werke liegt bei über 80 Millionen US-Dollar. Ein besonderer Fall, der durch die Medien ging, bezog sich auf eine Fälschung von Rothko. Im Jahr 2014 wurde das vermeintliche Original-Werk des Künstlers für 8,3 Millionen US-Dollar erworben – und entpuppte sich nach dem Kauf als Fälschung.

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Anika liebt alles, was mit Deko und Co. zu tun hat. Credit: Privat

Unsere Autorin Anika ist Expertin, wenn es darum geht, die neusten Interior-, Putz- und Living-Trends von TikTok, Instagram und Co. in ihren eigenen vier Wänden umzusetzen. Diese Tricks und Tipps gibt sie auf wmn und auch im echten Leben mit viel Liebe zum Detail weiter.

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