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Weihnachtsstern trotz Katze: Was du beachten solltest

Dass der Weihnachtsstern giftig für Katzen ist, wissen viele. Doch woran erkennt man eine Vergiftung und wie kannst du deinem Liebling helfen?

Weihnachtsstern giftig für Katzen
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Fünf Gefahrenquellen im Haushalt für Haustiere

Keine gekippten Fenster oder Schokolade im Haus: Wer sicher gehen will, dass die Haustiere sicher Zuhause leben, sollte diese Gefahrenquellen beachten.

Weihnachten steht vor der Tür und in unsere Wohnzimmer ziehen wieder schillernd rote, manchmal auch mit Glitzer bestäubte Weihnachtssterne ein. Die hübschen Pflanzen machen den Esstisch zu einem festlich dekorierten Blickfang – und leider auch zur Gefahr für deinen Stubentiger. Schließlich ist der Weihnachtsstern für Katzen giftig. Wo du die Pflanze trotzdem aufstellen kannst und was bei einer Vergiftung zu tun ist.

Anna Chiara ist selbst stolze Katzenmama.
Foto: privat

Unsere Autorin Anna Chiara lebt seit 14 Jahren mit ihrer Katze Anouk zusammen. Ihre Erfahrungen teilt sie in zahlreichen Ratgeber-Artikeln. Alle Tipps und Tricks, die du hier liest, haben die beiden für dich getestet.

Ist ein Weihnachtsstern für Katzen giftig?

Die Weihnachtszeit ist eingeläutet und dein Zuhause ist festlich geschmückt. Mitten im Wohnzimmer steht ein prächtiger Weihnachtsstern, der leider nicht nur schön aussieht, sondern auch zur Gefahr für deinen tierischen Mitbewohner werden kann. Denn leider ist der Weihnachtsstern für Katzen giftig.

Die Pflanze enthält einen Milchsaft, der giftige Substanzen wie Latex und verschiedene Saponine beinhaltet. Kommt die Mieze damit in Kontakt, können sie Reizungen und Magen-Darm-Probleme verursachen. Dazu reicht es schon, dass sie an den Blättern kaut oder sich an den Blättern der Pflanze reibt. Heißt das jetzt – der Weihnachtsstern muss weg?

Katze knabbert am Weihnachtsstern: Was tun?

War die Samtpfote schneller und hat bereits an der Pflanze gekaut, solltest du die Katze im Auge behalten. Je nachdem, wie viel deine Katze von dem Saft zu sich genommen hat, können Vergiftungserscheinungen auftreten. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • übermäßiges Speicheln
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Appetitlosigkeit
  • Fieber
  • Weite Pupillen
  • Apathie
  • Schwindel

In seltenen Fällen kann es sogar zu einer schwerwiegenden Vergiftung kommen. Hast du die Vermutung, deine Katze könnte vom Weihnachtsstern gefressen haben, suche schnellstmöglich einen Tierarzt oder eine Tierärztin auf.

Jede Minute zählt: Bereits 10 Stunden nach der Giftaufnahme kann die Katze versterben.

Erste-Hilfe-Maßnahme zur Entgiftung:

Um die Zeit bis zur Tierarztpraxis zu überbrücken, solltest du deine Katze zum Trinken anregen. Bei hoher Wasseraufnahme werden die Gifte aus dem Körper herausgespült, erklärt Agila.

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Wo der Weihnachtsstern katzensicher steht

Ganz klar: Der sicherste Weg, um deinen Liebling zu schützen, ist, auf den Weihnachtsstern zu verzichten und deine katzenfreundliche Pflanze aufzustellen. Wer nicht auf die Pflanze verzichten möchte, kann sich auch für ein künstliches Modell entscheiden. Allerdings gibt es auch Katzen, die gerne auf Plastik herum kauen.

Möchtest du einen echten Weihnachtsstern aufstellen, solltest du die Pflanze außer Reichweite deiner Katze platzieren. Ideal wäre zum Beispiel ein hohes Wandregal oder ein hoher Schrankboden, den deine Mieze nicht erreichen kann. Gibt es einen Raum, zu dem die Katze keinen Zutritt hat, kannst du auch dort für weihnachtliche Stimmung sorgen.