Um ihre potenziell zukünftigen Mitarbeiter*innen zu beeindrucken, werben Arbeitgeber*innen oft mit bestimmten Job-Vorteile, die die Angestellten nur in diesem Unternehmen erhalten. Für Gewöhnlich sind das Mitarbeiterrabatte, Betreuungsangebote oder Vergünstigungen und Mitgliedschaften bei anderen Firmen. Es gibt jedoch auch etwas skurrilere Angebote. Welche Firmen-Benefits besonders absurd sind, verraten wir dir in diesem Artikel.
Alles zu den „skurrilsten Job-Benefits“:
Diese 4 skurrilen Job-Benefits bieten Arbeitgeber an
Um Arbeitnehmer*innen anzulocken, nutzen Firmen oft die sogenannten Job-Benefits – also Vorteile die nur Mitarbeiter*innen dieses Unternehmens haben. Diese fallen jedoch nicht immer gewöhnlich aus. Lies hier, welche Arbeitgeber*innen besonders skurrile Job-Vorteile bieten:
1. Einfrieren nach dem Tod
In Silicon Valley sind viele Arbeitgeber*innen ohnehin etwas anders drauf. Besonders spannend wurde es jedoch als der KI-Krypto-Hedgefonds Numerai seinen Mitarbeitenden als Job-Vorteil anbot, sich nach dem Tod einfrieren und sich an einem belieben Zeitpunkt wieder auftauen zu lassen. Aktuell ist dieses Angebot jedoch noch nicht mehr auf der Seite des Unternehmens zu finden.

2. Schokolade en masse
Es gibt jedoch auch Firmen, die ihren Mitarbeitenden Angebote liefern, die tatsächlich nützlich sein könnten. Der Schokoladenhersteller Lindt bieten seinen Angestellten beispielsweise ein frei verfügbares Schokoladen-Guthaben. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter*innen der Firma auch die Möglichkeit, sogenannten Chocolate-Masterclasses zu belegen, in denen man ihnen mehr über die Herstellung der Schokolade beibringt.
3. Kostenlose Flugreise mit Bedingung
Der Arbeitgeber kununu hat die Debatte um die skurrilsten Job-Benefits im Jahr 2017 wohl auf die Spitze gebracht. Die Online-Plattform für Arbeitgeberbewertungen bot ihren Mitarbeitenden nämlich einen kostenlosen Flug in die USA an – allerdings unter einer Bedingung. Wer das Angebot nutzen wollte, musste sich dazu ein Firmentattoo stechen lassen.
Wie der Spiegel berichtet, nahm eine Werkstudentin der Firma das Angebot an und ließ sich das Firmenlogo tätowieren. Hätte sie sich den Schriftzug „kununu“ tätowiert, hätte sie sogar in der ersten Klasse fliegen dürfen. Das war aber wohl doch ein Schritt zu viel.

4. Absicherung für Hinterbliebene
Auch der Arbeitgeber Google hat seinen Mitarbeitenden in der Vergangenheit versprochen, sich nach einem Todesfall besonders um das Leben der Hinterbliebenen zu kümmern. So versprach der Suchmaschinen-Gigant seinen US-Mitarbeiter*innen im Falle eines Todes 50 Prozent des bisherigen Gehalts an die Familie des oder der verstorbenen Mitarbeitenden zu zahlen.
Fazit: Echt oder alles nur PR?
Eines ist klar: Die oben genannten Job-Benefits gehen weit über das hinaus, was andere Arbeitgeber*innen hierzulande bieten. Wichtig zu wissen ist jedoch auch, dass einige dieser Vorteile für Mitarbeitenden auch lediglich als eine Art Marketing-Strategie genutzt wurden, um Bewerber*innen zu rekrutieren.

