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Bürgergeld 2026: Erhöhung oder Nullrunde? Das ist die Prognose

Wird das Bürgergeld auch 2026 steigen? Empfänger*innen müssen sich im nächsten Jahr auf eine böse Überraschung einstellen.

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© Latino Life/GettyImages

Was ist das Bürgergeld?

Seit kurzem ist das sogenannte "Bürgergeld" erhältlich. Doch was ist das genau?Wir zeigen dir, was das Bürgergeld ist und welche interessanten Fakten zu hierzu wissen musst.

Laut Regierungsangaben bezogen 2024 rund 5,5 Millionen Menschen Bürgergeld. Angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten fragen sich nun viele, wie hoch das Bürgergeld 2026 ausfallen wird. Aus den Plänen von Arbeitsministerin Bas geht jetzt hervor, dass keine Erhöhung vorgesehen ist. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

Die Bundesregierung muss sparen

Nach der Nullrunde in diesem Jahr soll das Bürgergeld voraussichtlich auch 2026 unverändert bleiben, heißt es in den Plänen von Arbeitsministerin Bas. Während die Union dem Schritt zustimmt, übt die Linkspartei scharfe Kritik.

Das Bundessozialministerium begründet dies damit, dass der Regelsatz 2024 aufgrund der damals hohen Inflation bereits deutlich angehoben worden sei – das müsse jetzt durch Nullrunden ausgeglichen werden. Auch ein Sprecher des Ministeriums bestätigte gegenüber mehreren Nachrichtenagenturen:

„Der gesetzlich vorgelegte Fortschreibungsmechanismus führt zum 1. Januar 2026 zu keiner Veränderung der Regelbedarfshöhen“ – mehr Geld gibt es also nicht.

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Auch im kommenden Jahr werden Bürgergeldempfänger*innen nicht mehr Geld erhalten. Credit: Photo/Kaboompics/Pexel/via Canva

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So viel Geld erhalten Alleinstehende

Damit bekommen Alleinstehende auch im nächsten Jahr 563 Euro pro Monat, zusätzlich zu den Wohnkosten. Kinder erhalten weiterhin je nach Alter 357 bis 471 Euro. Zudem plant Sozialministerin Bärbel Bas Verschärfungen: Wer nicht zu einem Termin beim Jobcenter erscheint, soll 30 Prozent weniger erhalten und wer mehrmals Jobs ablehnt, kann den Anspruch auf Bürgergeld ganz verlieren.

„Das Signal ist klar: Wir helfen auf dem Weg in Arbeit, aber dafür muss man mitmachen. Alles andere ist unfair gegenüber denjenigen, die jeden Morgen aufstehen“, sagte Bas gegenüber der Bild-Zeitung.

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