Aktuell gibt es wieder Meldungen bezüglich einer neuen Betrugsmasche, die vor allem darauf ausgelegt ist, Anwohner*innen in ihren eigenen vier Wänden zu bestehlen. Was genau es mit dieser Betrugsmasche auf sich hat und wie du dich davor schützen kannst, verraten wir dir in diesem Artikel.
Lesetipp: Rentenstopp droht – wer dieses Schreiben im Briefkasten hat, muss sofort handeln
Alles zum Thema „Briefbetrug“
Dieser Briefbetrug macht Empfängern zu schaffen
Wie das Onlinemagazin Mimikama berichtet, werden derzeit einige Briefe gemeldet, die angeblich von einer Hausverwaltung – manchmal aber auch von anderen vermeintlich seriösen Stellen –stammen. In dem Brief werden die Empfänger*innen dann darüber informiert, dass ein Wechsel der Hausverwaltung stattfindet und sie in diesem Zuge darum geben werden, einen bestimmten Betrag auf ein neues Konto zu überweisen.
Selbstverständlich solltest du auf diese Betrugsmasche nicht hereinfallen. Die Briefe sind in vielen Fällen jedoch so professionell gestaltet, dass viele Empfänger*innen dazu tentieren könnten, dem ganzen zu vertrauen.
Aufgefallen ist der betrug erstmalig bei einer 64-jährigen Frau in Oberhausen, wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet. Die Frau erhielt dabei ein Schreiben und eine Zahlungsaufforderung. Glücklicherweise kontaktierte die Seniorin jedoch zunächst ihre Hausverwaltung und anschließend die Polizei.
Wie du dich am besten verhältst
Sollte dir ein solcher Brief in die Hände geraten, solltest du diesen zunächst gründlich prüfen. Stammt er tatsächlich von deiner Hausverwaltung? Stimmen die Ansprechpartner*innen, Adressen und Telefonnummern überein?

Ist das nicht der Fall, solltest du schonmal misstrauisch werden. Falls du dir tatsächlich unsicher bist, ob das Schreiben nicht doch von deiner Hausverwaltung stammen könnte, dann kontaktiere diese umgehend.
Stellt sich heraus, dass der Brief nicht von deiner Hausverwaltung stammt, kannst du diesen getrost ignorieren und ihn direkt wegwerfen. Erhältst du öfter solche Schreiben, hast du natürlich auch die Möglichkeit, die Polizei zu kontaktieren und diese anschließend die Ermittlungen aufnehmen zu lassen.
Warum Briefbetrug nicht alt wird
Gerade in der heutigen Zeit könnte man meinen, dass Briefbetrugsmaschen längst ausgestorben sind. Schließlich haben Betrüger*innen durch diverse Onlinedienste oft bessere Möglichkeiten, illegal an Geld und Daten zu kommen.
Doch genau das ist der Punkt. In einer Zeit, in der vieles nur noch online abläuft, werden insgesamt weniger Briefe versandt. Die Briefe, die man bekommt, sind meist wirklich wichtig. Und genau darauf setzen die Betrüger*innen.

