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Bewerbung: Diese 5 Stichworte solltest du 2026 nicht im Lebenslauf verwenden

Willst du, dass dein Lebenslauf aus der Masse herausstechen? Wir zeigen dir, welche Stichworte du 2026 nicht im Lebenslauf verwenden solltest.

Mittelteil einer unkenntlichen Geschäftsfrau, die mit verschränkten Händen in der Schlange zu einem Vorstellungsgespräch wartet.
© Getty Images/fotostorm

Diese 5 Bewerbungsmythen können deiner Karriere schaden – glaub nicht alles!

Veraltete Bewerbungsregeln halten sich hartnäckig – doch sie können dich ausbremsen. Hier erfährst du, was wirklich zählt.

Dein Lebenslauf ist wie deine Visitenkarte – er zeigt auf den ersten Blick, wer du bist und was du kannst. Dabei kommt es nicht nur auf deine Erfahrungen und Qualifikationen an, sondern auch auf die Wörter, mit denen du dich beschreibst. Personalverantwortliche werden immer kritischer und wissen genau, welche Stichworte abgedroschen sind oder nichtssagend wirken. Um deine Chancen zu erhöhen, solltest du diese fünf Begriffe besser meiden.

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Bewerbung: 5 Stichworte, die Recruiter im Lebenslauf nicht mehr sehen wollen

Dein Lebenslauf sollte zeigen, wer du bist und was du kannst und nicht mit abgedroschenen Floskeln punkten. Viele Stichworte wirken heute zu allgemein und lassen dich in der Masse untergehen. Im Folgenden zeigen wir dir fünf Begriffe, die du 2026 besser nicht mehr im Lebenslauf verwendest: 

1. Teamfähig

Kaum ein Wort ist so abgenutzt wie dieses. Natürlich arbeitest du gut mit anderen zusammen – das gilt für fast jede Position. Statt einfach „teamfähig“ zu schreiben, zeig lieber, wie du das lebst: „Ich habe in crossfunktionalen Teams Projekte erfolgreich umgesetzt“ oder „Ich motiviere Kolleginnen und Kollegen mit klarer Kommunikation“.

2. Belastbar

Auch dieses Wort ist ein Klassiker, den kaum jemand noch ernst nimmt. Es klingt nach einer Floskel, die alles und nichts bedeutet. Wenn du wirklich zeigen willst, dass du mit Stress umgehen kannst, beschreibe eine konkrete Situation: „Selbst in Phasen mit hohem Arbeitsaufkommen halte ich Deadlines zuverlässig ein.“

Frau arbeitet mit Laptop und Dokumenten.
„Belastbar“klingt nach Floskel – zeig lieber mit einem Beispiel, dass du Stress wirklich meistern kannst. Credit: Getty Images/nomadnes

3. Zielorientiert

„Zielorientiert“ ist einer dieser Klassiker, die nichts verraten. Jeder arbeitet auf Ziele hin – entscheidend ist welche Ziele und wie du sie erreichst. Formuliere also lieber ein konkretes Beispiel: „Ich habe innerhalb von sechs Monaten ein neues Reporting-System eingeführt, das die Auswertungszeit um 30 Prozent verkürzt hat.“

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4. Kommunikationsstark

Auch dieser Begriff ist inflationär geworden. Statt dich so zu bezeichnen, zeig, wo und wie du kommuniziert hast: „Ich präsentiere regelmäßig Projektergebnisse vor Führungskräften und Kund*innen und bereite komplexe Themen verständlich auf.“ Das wirkt glaubwürdiger und zeigt deine praktische Erfahrung.

Eine Frau tippt auf der Tastatur ihres Laptops.
Dieser Begriff ist abgenutzt – zeig lieber mit Beispielen, wie du tatsächlich kommunizierst. Credit: Getty Images/Jacob Wackerhausen

5. „Flexibel“

Flexibilität klingt gut, ist aber extrem vage. Arbeitgeber wollen konkrete Fähigkeiten. Statt „flexibel“ könntest du schreiben: „In wechselnden Projekten die Kundenkommunikation erfolgreich koordiniert“ – das beweist Anpassungsfähigkeit ohne leere Floskeln.

Lebenslauf: Weniger Schlagwörter, mehr Impact

Dein Lebenslauf lebt von konkreten Erfolgen, Zahlen und nachvollziehbaren Erfahrungen – nicht von abgedroschenen Stichworten. Überlege dir, welche Taten deine Stärken belegen, und formuliere sie so, dass sie direkt sichtbar werden. So hebst du dich 2026 von der Masse ab und deine Bewerbung bekommt so die Aufmerksamkeit, die sie verdient.

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