Diese 5 Gärten in Berlin sind noch echte Geheimtipps: Kennst du sie schon?
Berlin ist nicht nur die Hauptstadt Deutschlands, sondern auch ein Ort, an dem Kultur in verschiedener Art und Weise gelebt wird und wo der Rythmus der Metropole Tag und Nacht pulsiert. Wer aber keine Lust mehr auf das Großstadtleben hat, bekommt in Berlin auch Natur pur geboten! Wir haben uns deshalb die 5 schönsten Gärten in Berlin angeschaut und wissen, was diese Grünanlagen so besonders macht. Credit: Daniel / adobe stock via canvaDer „Garten der Welt“ hat verschiedene Anlagen, welche unterschiedliche Kulturen und Orte weltweit repräsentieren und die Natur von diesen zur Schau stellen. Hier kannst du zum Beispiel durch den Balinesischen Garten, den Englischen Garten, den Orientalisch-Islamischen Garten oder auch durch den Italienischen Renaissancegarten wandeln. Auch ein Japanischer Garten mitsamt typischem, japanischem Teehaus kannst du hier bewundern. Ein weiteres Highlight ist die Seilbahn, die vom angrenzenden Kienberg bis zum Parkeingang fährt. Credit: Pixelshop / adobe stock via canvaEiner der eher unbekannteren Gärten in Berlin ist der Liebermann-Garten direkt am Wannsee. Hier befindet sich die einstige Sommer-Villa des Malers Max Liebermann, welche von einem wunderschönen Garten umgeben ist, der natürlich auch mittlerweile für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Auf ganzen 7.000 Quadrametern kommt man bei einem Spaziergang hier vorbei an Nutz- und Blumengärten im Stil norddeutscher Bauerngärten, einem Schmuckgarten inklusive Heckengärten, Blumenrabatten und einer Birkenallee, sowie einer Obstwiese mit einem kleinen Teepavillon. Hier kann man richtig die Seele baumeln lassen – und anschließend ein Bad im Wannsee nehmen. Credit: Jürgen Ritter / imago images via canvaWir bleiben am Rand von Berlin und begeben uns für den nächsten Garten an die Stadtgrenze zu Potsdam. Hier findet man den Glienicker Park, der eine regelrechte Reise nach Italien inmitten von Deutschland bieten kann. Ein großer Teil der Anlage ist zwar ein Englischer Landschaftspark, allerdings zieht vor allem der Hof des klassizistischen Schlösschens mit seinen berankten Laubgängen, exotischen Kübelpflanzen und antiken Skulpturen Besucher*innen, die sich nach italienischen Gärten und dem Mittelmeer-Flair sehnen, an. Credit: Falko Göthel / adobe stock via canavEin weiterer, eher unbekannter Ort, aber trotzdem einer der schönsten Gärten in Berlin, ist der Körnerpark. Dieser nennt sich zwar Park, ist aber eigentlich eine 1916 angelegte Anlage um ein wunderschönes Gärtlein in Neukölln – inmitten der Großstadt also. Dieser sieben Meter tiefer als das Straßenniveau liegende Ort scheint ein eigenes Universum zu sein, fällt er doch aus der Umgebung von Neukölln extrem heraus. Besucher*innen werden hier mit Wasser, welches über mehrere Stufen hinab plätschert, kleinen Kanälen und Blumenbeeten in allen Farben überrascht. Die zahlreichen weißen Bänke laden zum Verweilen und Entspannen ein. Credit: IMAGO / Schöning via canvaAls Letztes wollen wir dir natürlich noch einen Klassiker und den vermutlich bekanntesten Garten in Berlin nicht vorenthalten: der Botanische Garten. In Berlin-Dahlem, also auch wieder etwas außerhalb der Stadt, findest du auf 43 Hektar seit dem Jahr 1889 über 20.000 Pflanzenarten. Der Garten ist in verschiedene Regionen eingeteilt, sodass man hier von den Alpen direkt zum Kaukasus kommt. Auch Schmetterlinge und verschiedenste Insekten können hier bewundert werden. Ein besonderes Highlight findet hier im Winter statt. Denn seit einigen Jahren verwandelt sich der Botanische Garten zur Weihnachtszeit in den Christmas Garden. Kunstvolle Lichtinstallationen sorgen für den richtigen Vorweihnachts-Flair. Und wer sich aufwärmen möchte, macht einfach einen Abstecher in eines der 15 Schaugewächshäuser. Credit: Karime / adobe stock via canva